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Pflanztipp Gräser

Gräser Pressebericht sept 2023

Gräser –
die Leichtigkeit des Seins

Attraktive Blütenformen und eine einmalige Pflegeleichtigkeit haben Ziergräser in den letzten Jahren zur Trendpflanze Nummer eins gemacht.

Von zylindrischen Ähren bis zu locker aufgebauten Rispen bleiben keine Wünsche offen. Dazu kommt eine Auswahl an verschiedenen Halmformen, die riesig ist: Es gibt breite bis schmale, ja fast nadelartige Blattformen in grüner, blauer oder roter Färbung. Manche Arten warten sogar mit einer spektakulären Herbstfärbung auf. Andere sind immergrün und eröffnen damit rund ums Jahr gestalterische Möglichkeiten. Schon wenige markante Gräser gestalten Deinen Garten sichtbar um und verleihen ihm ein vollkommen neues Aussehen. Nutze dazu auch die vielen Wuchsformen der Gräser, die von polsterartig wachsenden Formen bis zu übermannshohen Arten und Sorten reichen. Wir zeigen Dir, wie Du Deinen Garten mit diesen beschwingten Gesellen verschönern können.

Sonniger Standort

Die Standortansprüche der meisten Gräserarten lassen sich kurz zusammenfassen: Trocken und sonnig sollte die Lage sein. Wichtig ist ein ausreichendes Platzangebot, damit Gräser ihre volle Schönheit entfalten können. Achte deshalb beim Kauf auf die Höhenangaben. Die Breite der Horst bildenden Gräser lässt sich einfach mit dem Spaten regulieren. Teile zu groß gewordene Horste, dadurch gewinnst Du sogar Pflanzenmaterial für neue Gräser-standorte im Garten oder kannst damit Freunde beschenken.

Gräser für den Halbschatten

Es gibt auch Gräserarten, die sich dauerhaft an lichtarmen, halbschattigen Standorten bewähren wie das buntlaubige Japan-Waldgras (Hakonechloa macra ‚Aureola‘), Hainsimsen (Luzula) oder die Segge (Carex in Sorten) mit markanten, dreikantigen Blütenstängeln. Die unkomplizierte Staude wurde 2015 zur Staude des Jahres gekürt.

Gute Pflanzpartner

Gräser sollten immer mit anderen Gartenpflanzen kombiniert werden. Beispielsweise sind die Blütenfarben der Sonnenbraut (Helenium), Indianernessel (Monarda) und Flammenblume (Phlox) eine wunderbare Ergänzung zur Gräserstrukturen. 

Rückschnitt

Gräser gelten als ausgesprochen anspruchslos, robust und pflegeleicht. Sie kommen damit dem gegenwärtigen Trend mit viel Spaß und wenig Arbeit im Garten entgegen. Lediglich im Frühjahr empfiehlt sich für die meisten aufrecht wachsende Arten, wie Moskito-Gras (Bouteloua), Zitter-Gras (Briza), Schmiele (Deschampsia), China-schilf (Miscanthus) und Lampenputzergras (Pennisetum), ein Rückschnitt auf etwa 15 bis 20 cm. Ein Schnitt im Herbst ist auch möglich, bringt Dich aber um die faszinierenden Winterbilder, der raureifbeladenen Halme. Dagegen ungeschnitten bleiben Polstergräser wie Blau-Schwingel und Bärenfell-Gras, Blaustrahlhafer (Helictotrichon), Schiller-Gras (Koeleria), Marbel (Luzula) und Feder-Gras (Stipa).

Besonders beliebte Gräser

Die markanten Wedel des Riesengrases Pampasgras (Cortaderia sellona) können über 250 cm erreichen. Da die Horste sehr empfindlich auf Winternässe reagieren, empfiehlt es sich, die Halme im Spätherbst zusammenzubinden, um so Feuchtigkeit vom Herz des Horstes fernzuhalten.Vielseitig lässt sich das Lampenputzergras (Pennisetum) einsetzen. Entweder gestaltet Ihr mit zwei, drei Gräsern kleine Tuffs oder Ihr lässt das ab Juni blühende Ziergras mit seinem halbkugeligen Wuchs als kleinen Solitär funkeln. Eine gestalterisch besonders auffallende Art ist Pennisetum alopecuroides, das Australische Lampen-putzergras. Mit seinem kuppelartigen Wuchs setzt es auf Beeten und Rabatten Akzente. 

Chinaschilf (Miscanthus in Sorten) ist ein imposantes, zu den Stauden zählendes Gras mit schilfartigen Halmen, das in kürzester Zeit übermannshohe Horste und Hecken bildet. Schwachwüchsige Sorten wie ‚Kleine Fontäne‘, die besonders reich blühen, über-schreiten eine Höhe von 120 cm nicht.

Reitgräser Calamagrostis in Sorten) sind schmuckvolle und früh austreibende Strukturbildner, die zwischen 100 und 200 cm hoch werden und selten unter Trockenheit leiden. Zwischen 100 und 150 cm hoch werden die Arten und Sorten der Rutenhirse (Panicum). Auffallend sind ihre lockeren, großen Rispen und ihre braunrote Herbstfärbung. 

Federgräser(Stipa in Sorten) sind aufrechte Schmuckgräser für Trockenbereiche und steppenhafte Pflanzungen. Sie lieben einen sonnigen und trockenen Standort.

Schwingel (Festuca in Sorten) sind aufrechte Schmuckgräser für Trockenbereiche und steppenhafte Pflanzungen. Sie lieben einen sonnigen und trockenen Standort.